2. September 2019: Bildung des Kompetenzforums „#forumFUTURE“

 

Aufs Podium stellten sich stellvertretend für die derzeit sieben Proponenten von „#forumFUTURE“ der Kunststofftechniker Reinhold W. Lang und der Klimaökonom Stefan P. Schleicher. Angesichts einer vielschichtigen und globalen ökologischen Krise brauche es adäquate Antworten zu deren Bewältigung, argumentierte Lang. Diese müssten gleichzeitig sozial- und wirtschaftsverträglich sein.

 

Schleicher betonte die Inspiration durch die „Fridays for Future“-Bewegung, aber auch Fehlleistungen in der politischen Diskussion. Er nannte hier die Temo-140-Diskussion, die für ihn unverständliche Interpretation der österreichischen Emissionsbilanz, aber auch den Fokus der ÖVP auf den Wasserstoff. Im wissenschaftlichen Umfeld deute dies nämlich nicht nur auf mangelnde Kompetenz hin, sondern führe in Sackgassen. Gerade was Energie und Klima betreffe, sei ein ganz neuer Start notwendig, erklärte Schleicher: „Es geht um einen ganz großen Umbau unseres Wirtschaftssystems und unseres Lebensstils, der nicht zu unserem Nachteil passieren sollte.“

 

Quelle: Salzburger Nachrichten vom 2. September 2019