26. Jänner 2019: Deutschland plant den Ausstieg aus der Kohle

 

 

Mit rund 40 Milliarden Steuer-Euro soll in den Kohleregionen Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg der Abschied von den Kohleminen sozial verträglich und zukunftsweisend gestaltet werden. Neue, klimafreundliche Arbeitsplätze und eine bessere Infrastruktur müssen geschaffen werden. Es geht um rund 40.000 Jobs, die derzeit noch in der Kohlebranche vorhanden sind und bis 2038 ersetzt werden müssen. Bis Ende April soll ein „Maßnahmengesetz“ vorliegen, das Näheres bestimmt.

 

Die Einigung auf den Kohleausstieg ist ein Kompromiss und ein erster Schritt, dem weitere folgen müssen. Wenn auch die üblichen Kassandras aus den Reihen der CDU vor explodierenden Strompreisen warnen: Aus Sicht des Klimaschutzes ist klar, dass der Kohleausstieg schneller passieren muss als bloß bis 2038. Deshalb ist weiterhin Druck nötig. 

 

Stellungnahme vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), vom Deutschen Naturschutzring (DNR) und von Greenpeace zum ersten Schritt beim Kohleausstieg: https://www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/ergebnis-der-kohlekommission-einstieg-in-den-ausstieg/